|
|
| Jahresberichte: Jugi Hauptleiter |
Jahresbericht der Jugendriege Neftenbach 2005
Winter 2005: Ein ganz normales Vereinsjahr stand auf dem Programm.
Mit all seinen Höhepunkten und Wettkämpfen auf welche sich
Jugendriegler sowie Leiter gleichermassen freuen. Wettkämpfe
wie Jugitag, Wyländer, Staffetentag, OL, und Jugireise um nur
die wichtigsten zu nennen, gehören hier dazu. Auch spezielle
Anlässe wie Beispielsweise den LMM, Erdgascup oder die Kunstturnertage
sind etabliert in unserem Jahresprogramm.
Nur was fehlt noch? Wird dieses Jahr wirklich werden wie eben
aufgezählt? Nein!
Genau vor 75 Jahren haben die damaligen aktiv Turner, im Jahr
1930, die Jugendriege ins Leben erweckt!
Auch wenn sich die Jugi im Laufe der Jahre in verschiedene
Untergruppen aufgeteilt hat, so ist doch das Wesentliche unverändert
geblieben: „Der Jugend unter 16 Jahren Gelegenheit für
sportliche Tätigkeiten zu bieten. Sie bezweckt die turnerische
Ausbildung und dient gleichzeitig als Vorbereitung zu einem soliden,
kameradschaftlichen Vereinsleben.“ (Zitat aus den Statuten)
Auch wenn das sportliche Angebot für Jugendliche in Neftenbach
in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, so nimmt die Jugendriege
bis heute einen sicheren Platz in der Gemeinde ein.
Dies musste gefeiert werden, fragte sich nur wie?
Frühling 2005: An einer Leitersitzung, machte das Leiterteam
dann Nägel mit Köpfen. Ein OK wurde gebildet mit Adi Stahel
als OK Presi. Aufgabe war es einen Plauschwettkampf zu organisieren, ähnlich
einem Jugischlussturnen. Zusätzlich kam die Idee, die Eltern
der Jugibueben in den Wettkampf einzubinden. Später wollten
wir auch gleich noch das ganze Dorf zu etwas Sport bewegen und es
galt die ganze Dorfbevölkerung an unserem Jubiläum teilnehmen
zu lassen. Gesagt getan! Doch später mehr.
Sonntag 29. Mai: Mit dem Velo trampelte die ganze Jugi in Richtung
Henggart. Einige Leiter hätten wohl noch gar nicht fahren dürfen,
haben sie doch am Vorabend noch intensiv an der Dorfete im eigenen
Dorf teilgenommen.
Auch wenn nicht alles reibungslos in unserem Nachbardorf organisiert
war, so haben die Kleinen dies sicher kaum bemerkt und sich trotz
glühender Hitze tüchtig ins Zeug gelegt.
Bis zwei von ihnen einen Hitzeschlag erlitten und das Jägerballturnier
liegend am Schatten fertig schliefen. Vor der Stafette zeichneten
sich unsere Jungs noch als extreme Schlammkämpfer auf der besprinkelten
Schulhauswiese aus.
Wenn sie mit zwanzig Jahren im grünen Anzug wohl wieder in eine
Pfütze springen müssen, werden sie sich hoffentlich an
die schönen Jugitage in früheren Zeiten erinnern und nicht
dumm motzen.
Sommer: Wyländer in Dinhard heuer war die Jugi Neftenbach wieder
am Morgen aufgeboten worden. Wie jedes Jahr wird am Wyländer
um den begehrten Lorbeerzweig gekämpft, um mal selbst zu erleben
wie sich wohl die tapfersten Krieger von Julius Cäsar unter
Fanfaren auszeichnen liessen, um in den Olymp der ganz Grossen eintreten
zu dürfen…
Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich am Ziegelweiher, der
Badeanstalt, ausschliesslich für und von Welsikon.
Vielen Dank den OL Organisatoren welche auch dieses Jahr wieder
einen unvergesslichen Abend im Irchelwald auf die Beine stellten
; )
Herbst: Die Jugireise verlief dieses Jahr ganz und gar nicht wie
vorgesehen. Eine zweitägige Reise ins Berner Oberland war geplant.
Der starke Regen machte uns aber einen gehörigen Strich durch
die Rechnung. Erdrutsche im ganzen Land legten Bahn und Strassen
lahm so dass keine Garantie für den Fahrplan gegeben werden
konnte. Jammerschade, hat sich Hans doch so viel Zeit genommen eine
ansprechende Jubiläumsreise zu organisieren.
Ihm ist es zu verdanken dass trotzdem noch eine kurzfristige
Reise zu Stande kam.
Nach Brunnen im Kt. Luzern führte uns die Bahn von wo wir aufs
Schiff umstiegen und einige Stationen auf dem Urnersee geniessen
durften. Dann wanderten wir los am Seeufer auf dem Weg der Schweiz.
Zuerst war die Wanderung ja noch schön eben, doch schon bald
sahen wir uns in einem steilen Anstieg hoch über dem See wieder.
Mehrere hundert Höhenmeter absolvierten wir in kürzester
Distanz und Geschwindigkeit. Die Erholung gab es dann im super Hallenbad
von Morschach wo die Wädli wieder gelockert wurden. Am späteren
Nachmittag traten wir dann wieder die Heimreise an. Es war ein super
Tag!
Winter: Der Tag unserer Jubilaumsfeier rückte mit grossen Schritten
heran bis es dann am 3.September so weit war. Morgens um halb Zehn
war schon alles gerüstet für unseren Plauschwettkampf.
Werden wohl viele kommen? Wenn ja, sind wir auf alles Vorbereitet?
Stehen genügend Helfer bereit?
Dann kamen endlich die ersten Jugibuben mit Eltern zur Anmeldestelle.
Weitere gesellten sich dazu und wir waren guter Dinge dass wenn es
so weiter ginge es einen mega stressigen Tag geben würde.
Die Gruppen absolvierten mit sichtlicher Freude die gestellten
Posten, wie z.B. Blasrohr schiessen, Gummistiefelweitwurf, Barrenrundlauf
und viele andere.
Leider blieben nach dem Mittag die erwarteten Besucher aus.
Um zwei Uhr durften wir viele der ehemaligen Jugendriegenleiter
in der Halle zu einem Apéro begrüssen. Der Präsident
Marco Süsstrunk hielt eine kurze Rede. Anschliessend durften
wir von der Gemeinde noch einen finanziellen Zustupf entgegennehmen.
Als Überraschung zeigte Ernst Hauser einen alten Film einer
Jugireise ins Tessin in den 70er Jahren. Es war damals nicht viel
anders als heute.
Um fünf war dann die Halle noch mal so richtig voll für
die Rangverkündigung. Jeder der Teilnehmenden konnte eine eigens
für diesen Anlass kreierte Tasse als Andenken mit nach Hause
nehmen. Für die Gewinner gabs sogar noch einen Früchtekorb
obendrauf.
Herzlichen Dank nochmals allen Helfern, Gönnern und vor allem
dem OK für diesen super durchgeführten Tag!
Zum Schluss dieses Jahresberichtes, bleibt mir nichts anderes mehr übrig
als allen Leitern für ihren grossartigen Einsatz, zum Teil schon
während vieler Jahre, für die Jugend zu danken.
Merci villmal!
Aesch, 25.März 2006
Hauptjugileiter
Peter Kehrli
<-- zurück |
|
|