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| Jahresberichte: OT |
Oberturnerbericht 2005
Das Wettkampfjahr 2005 war ein sehr Spezielles. Speziell für
mich aber ich denke auch für den ganzen Rest der Aktivturner.
Berlin und das Kantonalturnfest waren nur zwei Höhepunkte.
Speziell war dieses Wettkampfjahr für mich, dass ich zum ersten
Mal die Geräteturner im Sektionsturnen leiten durfte. Bis im
April hatte Stef seine Programme noch geleitet. Aber dann verreiste
er nach Amerika um seine wohl verdienten Ferien zu geniessen. Und
wenn das noch nicht genug war, Jüge folgte Stef über den
Teich. Klar wurde ich von allen Turnern unterstützt wo es nur
ging.
Zu beginn des Jahres starteten wir schon mit einem Höhepunkt!
Am 13.Mai hob der Turnverein ab. Für einmal nicht im Hochsprung
sondern mit dem Flugzeug, in Richtung Berlin zum Internationalen
Deutschen Bundesturnfest.
Für ein paar ältere Turner ein Widersehen, für die
andern eine ganz neue Erfahrung.
Den Spruch: «weisch na da isch bim letschtä mal na d Muur
gstandä!», viel des Öfteren.
Leider viel das Wettkampfangebot etwas mager aus. Der Deutsche
Turnerbund hat eine andere Auffassung von Turnfestern, wie wir. Aber
nichts desto Trotz meldeten wir uns in den Disziplinen OL-Einzel,
Mannschafts-OL und dem Fitness-Triathlon an. Der Fitness-Triathlon
war so ausgebucht, dass das OK noch 2 Tage mehr diesen Wettkampf
anbot. Leider fiel dann unser Termin auf den Tag, an dem wir schon
wider zuhause waren. Egal so konnten wir uns etwas mehr dieser eindrücklichen
Stadt hingeben. Sie hatte so viel zu bieten, dass die einen fast
nie zum schlafen kamen.
Aber da war noch der Einzel-OL. Im Podsdamerwald wurde dieser
ausgetragen. Für uns bedeutete das, zwei Stunden Zug fahren
und fast eine Stunde Bus. Zum Vergleich: z.B. am Kantonalfest in
Wiesendangen, könnte ein Wettkampf in irgendeinem Wald in Bern
gewesen sein. Nur mal um die Grösse dieses Turnfestes zu zeigen.
Drei Unerschrockene wagten dann dieses Abenteuer. Ausgerüstet
mit einer OL-Karte, wie wir sie auch kennen, einem Kompass und einem
neuartigen Teil am Finger um die Posten abzustempeln ging es dann
los. Am Start kamen dann noch die aufmunternden Worte des Starters: «für
Ungeübte sei dieser OL ein Abenteuer!» Und wenn man die
Karte studierte, hätte das auch voll zutreffen können.
Die Strassen verliefen nur Rechtwinklig zu einander und das Gelände
könnte früher ein riesiges Fussballfeld gewesen sein, so
flach!
Aber wir haben es überstanden, die einen machten einfach etwas
mehr Kilometer, aber am Schluss konnten wir uns unter den Ersten
im Klassement einreihen lassen. Am letzten Tag unseres Deutschland-Trips
fand noch der Mannschafts-OL statt. Und wie schon am Einzel-OL
ging es wider aus der Stadt raus, diesmal aber nach Osten. Vom Bahnhof
war dann ein kleiner Marsch von lächerlichen drei Kilometern
angesagt. Für einmal machte
das Wetter mit und es regnete wie die anderen Tage auch. Aber
das stört doch einen Neftenbacher Turner nicht.
Im Startgelände angekommen wurden die Gruppen eingeteilt und
losgings!
Ach ja, diesmal hatte es sogar einen Bierstand, was am Einzel-OL
extrem gefehlt hatte. Aber zuerst die Arbeit, dann das vergnügen!
Auch hier wurden die Mannschaften nur mit den neusten Karten und
Postenchips ausgestattet. Organisation vom Wettkampf: SUPER!
Nun kam auch etwas Wettkampffieber auf und jede Gruppe wollte
die Bessere sein als die Andere. Das führte so weit, dass man
sich gegenseitig in die Irre führte, was MP extrem zu spüren
bekam. Aber am Schluss fanden sich alle Neftenbacher wider im Ziel
ein, und ein wohl verdientes Bier konnte gestemmt werden. Leider
drängte die Zeit und wir mussten auf den Flughafen.
Etwas habe ich noch vergessen. Das Ü30ig Grüppli machte
noch an einem Plauschwettkampf mit, der in die Geschichte eingeht.
Und wer weiss vielleicht wird diese Disziplin auch mal Olympisch.
Gummistiefelweitwurf heisst diese ominöse Disziplin. Welche
auch schon in Neftenbach eine Premiere feierte.
Fazit dieses Auslandturnfestes: einmal mehr super gewesen,
aber auch speziell.
Einen knappen Monat später stand die Hauptprobe für das
Kantonal Turnfest vor der Tür. Die Regionalmeisterschaft, direkt
vor Adis Haustüre. In Stammheim trafen wir auf gute Wettkampfplätze.
Leider wider mal an einem Sonntag! Und zu dem noch am frühen
Morgen. Aber das macht ja an einem durchtrainierten Neftenbacher
Turner nichts. So stiegen wir um 9.00Uhr gleich mit Hochsprung und
Reck in den Wettkampf ein. Und siehe da, wir waren bereit!
Im Reck wurde uns eine Traumnote geschrieben, und so konnten
wir namhafte Gegner auf die Plätze zwei und drei verweisen.
Aber auch im Hochsprung wurde schon hoch geflogen! Christian Güttinger überquerte
die 1.90m und sein Bruder Ueli die 1.80m. Diese Leistungen beflügelten!
Im Weitsprung flog Beuggi weit an unserm Thurgauer vorbei.
Und in den anderen Disziplinen konnten sehr gute Leistungen gefeiert
werden. Leider reichte es noch nicht ganz für einen weiteren
Meistertitel. Aber die nächste RM kommt bestimmt.
Einen weiteren Monat später stand das Riesen Turnfest in Wiesendangen
auf dem Programm. Das Zürcher Kantonal Turnfest ist mittlerweile
das zweitgrösste Turnfest der Schweiz. Einzig das Eidgenössische
ist noch Grösser! Aber das Kantonale war viel besser Organisiert. Überhaupt
konnten die Organisatoren eine beeindruckende Infrastrucktur auf
die Beine stellen. Kein Wunder das Präsidium wurde von einem
Neftenbacher besetzt. «hehe kleiner Schärz»
Viele Aktive unseres Vereins nutzten die Gelegenheit und starteten
schon am ersten Wochenende zu verschiedenen Wettkämpfen. Es
wurden sehr gute Leistungen gezeigt, allen voran Roger Gebendinger!
Er startete zum ersten Mal in der Kategorie Leichtathletik Jugend.
Das klingt noch nicht speziell, er war aber einer der Jüngsten
in dieser Kategorie. Und er konnte sich auf Anhieb auf den 2.Platz
setzen. Herzliche Gratulation Gäbi!
Überhaupt konnten die Jungen überzeugen! Aber auch bei
den «Älteren» wurde gut gekämpft. So wurde
Andi im Turnwettkampf ausgezeichneter sechster!
Wer sich nochmals ein Bild über die Ranglisten machen will,
findet diese unter www.ktf2005.ch
Am darauf folgenden Wochenende fanden die Vereinswettkämpfe
statt.
Im Gegensatz zu der Überdachten Festmeile ist das Albanifest
am Samstagabend ein Sonntagsspatziergang. Unglaublich diese Leute!
Aber die Stimmung war toll.
Unser Wettkampf konnte unter «sehr Gelungen» abgelegt
werden.
Im Hochsprung wurde uns eine Note von 9.80 und im Barren 9.04
geschrieben. Aber auch in den anderen Disziplinen erreichten wir
Noten um 8.50. Leider mussten wir wider einmal eine schlechte Note
im Reck einstecken! Dabei turnten wir eines unserer bestenReck-Programme.
Mäni Weber ärgerte sich dermasen über diese Note auf,
dass er die Kampfrichter zu sich pfiff und ihnen eine kleine Reckbewertungslektion
gab.
Als kleine Entschädigung steckte er mir einen 100er zu und meinte: «gönd
däfür jetzt eis go sufä, ich has hammer gfundä!» Dankä Mäni!
Mit einem riesigen Fest bis am nächsten Morgen oder Mittag ging
auch dieses Turnfest dem Ende entgegen.
Übrigens unser Nachwuchs konnte nicht lange ausruhen, sie starteten
am Sonntagmorgen zur Kantonalen Pendelstafette. Welche sie dann auch
zum krönenden Abschluss für sich entscheiden konnten!
Allnä namal herzlichi Gratulation!!!!!
Ja und wer jetzt mitgerechnet hat, hat bemerkt das nach dem Turnfest
schon die Sommerferien vor der Türe standen. Welche mit dem
traditionellen Plausch-OL eingeläutet wurden.
Wie seit eh und je hat der Neftenbacher Turner keine Sommerferien
und beginnt schon wider zu trainieren. Mit dem Ziel: Wyländer!!!!
Natürlich führte die WTU auch im 2005 am Freitag vor dem
Weinländer den LA-3-Kampf auf dem Deutweg durch. Leider konnten
wir auch dieses Jahr nur mit einem kleinen Grüppchen am Wettkampf
teilnehmen. Aber die Leistungen waren auch wider spitze.
Nun war er da! Dä Wyländer!
Für den Weinländer Turner ist dieser Wettkampf einer der
Höhepunkt in eine Wettkampfsaison, wenn nicht sogar der Höhepunkt.
Erfreulicherweise nehmen auch immer mehr «reine» Leichtathleten
an diesem Wettkampf teil und das mit grossem Erfolg!
24 Turner starteten am Samstag und Sonntag bei herrlichem Wetter
unter dem Altikerhimmel zum grossen Kräftemessen.
Als Titelverteidiger in der Mannschaftswertung mussten wir
alle Register ziehen um die Ossingerturner wider auf den 2.Platz
zu verweisen. Aber auch die Konkurenz schläft nicht.
Wir konnten uns über sehr gute Leistungen freuen, und fast nach
jedem Wettkampfteil wurde nicht nur eine gute Note über den
Lautsprecher verkündet.
Mit der Zeit begann dann auch das grosse Rechnen, Titelverteidigung
oder nicht?
Bald war wenigstens eines Klar. Unser «Fritzli» hat den
Hattrick geschafft! Er gewann den Weinländer schon zum dritten
aufeinander folgenden Mal! HUT AB!!!!
Bei der Mannschaftswertung war das Rechnen nicht so einfach.
Aber das waren wir uns gewohnt und so warteten wir auf die Rangverkündigung.
Zum Ersten mal waren die Gebrüder Frei die besten Neftenbacher.
Andi konnte sich als erster feiern lassen und zum ersten mal klassierte
ich mich in den Top-Ten auf dem 10.Rang. Knapp dahinter nur 0.05Punkte
folgte Andi Beugger und 0.2 Punkte dahinter Jürg Frei. Aber
auch Stef Schwendi meldete sich eindrücklich von seinen Ferien
zurück. Sensationell auch die Leistung von Ueli Güttinger,
der als «reiner» Leichtathlet mit Päde vonAllmen
den 22.Platz besetzte. Und wer hätte das gedacht auch René Schwendimann
gesellte sich zu diesem Grüppchen. René sicher am weingsten.
Aber auch die anderen Teilnehmer zeigten einen hervorragenden
Wettkampf!
Mit weiteren Auszeichnungen wurden belohnt: Martin Peter, Gally,
Chrigel Gütti, Chälli und auch noch Hümbi!
Alle starteten in der Königsklasse dem 8-Kampf.
Aber auch bei den Männern konnte ein Top-Resultat gefeiert werden.
Hans Meier belegte den super 4.Rang!
Natürlich kommt auch ein guter Nachwuchs nach. Rico Braun, Adi
Schwarzer und Hansjürg Leuenberger wurden mit dem begehrten
Lorbeerzweig ausgezeichnet.
Auch all denen die nicht so Glück hatten gehört eine Gratulation!
Als Pechvogel des Weekends geht sicher Adi hervor. Aber dieses
Jahr klappt es sicher mit dem Stein!
Ich freu mich schon auf den nächsten Weinländer und hoffe,
dass alle wider dabei sind und vielleicht noch ein oder zwei mehr.
Auch in der Hinsicht, dass im 2007 der Weinländer in Neftenbach
statt findet!
Am ersten Wochenende im September steht der Deutweg in Winterthur
immer im Zeichen des Stafettentages. Nach Jahren der wenigen Teilnehmer
wurden dieses Jahr wider mehr Stühle auf der Tribüne von
Neftenbacher besetzt. Aber es hat noch viele Stühle!!!
Auch hier wurden die erwarteten Leistungen erreicht oder sogar übertroffen.
Im Hochsprung wurden wir gerade um 1cm von Seuzach geschlagen
und belegten den 2.Platz und im Steinstossen belegten wir den 4.
Natürlich auch im 4x400m konnten wir einen 4.Platz bejubeln
und Hubi hat schon angekündigt, «mir chönd na schnäller!!»
Das Jahr wird bekanntlich mit der WTU-Gerätemeisterschaft beendet.
Dieses Jahr konnten wir von einem Heimvorteil gebrauch machen, wenn
wir den Final erreicht hätten. Leider wurden wir wider mal Opfer
des Qualifikationsmodus und so konnten wir uns voll auf die Organisation
konzentrieren!
Allen Helfern nochmals Danke!
Das neue Wettkampfjahr hat schon wider begonnen. Auch dieses Jahr
wider mit dem Hallenwettkampf in Effretikon. Zum Auftackt dieser,
etwas ruhigeren Wettkampfsaison, konnten auch in Effi sehr gute Leistungen
erreicht werden.
So holten wir in allen Disziplinen eine Auszeichnung und in
der Pendelstafette sogar 2! Im 30m-Lauf konnte sogar ein Podestplatz
ersprintet werden. Rang 2!
Dies war mein Oberturner-Bericht 2005, beim schreiben wurde mir
wider mal klar was für einen tollen Verein ich leiten darf.
Und wie viele gute Ergebnisse erreicht wurden. Und wenn ich an diese
Anlässe und Trainings zurück denke, kann ich mir keinen
besseren Verein vorstellen als den TV Neftenbach!!!!
Ich möchte an dieser Stelle nochmals allen Gratulieren die
an Wettkämpfen teilgenommen haben, auch wenn’s mal nicht
so gelaufen ist, wie es sollte.
Mitmachen ist doch immer noch die Hauptsache!
Gratulieren möchte ich auch all denen die neben dem Turnverein
erfolge feiern durften, ich meine damit: andere Wettkämpfe,
wie Handball, Marathons, und und ....., natürlich auch Beruflich
und Privat!
Dann noch danken!!
All denen die mich und den Vorstand das ganze Jahr so gut unterstützen,
auch unseren Kampfrichtern und Leitern. Auch denen die immer mal
wider an einem Wettkampf das Portemonnaie öffnen.
Und ganz speziell möchte ich danken: Euch allen, die unserem
Turnverein so treu sind!!!!!
Euer OT Mäke
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